"Jugend ohne Gott"


(Roman, 1937)

"Ich überreiche dies Buch der öffentlichkeit unserer Zeit. Ich weiss, es wird viel verboten werden, denn es handelt von den Idealen der Menschheit. Ein Lehrer, der Lesen und Schreiben lehrt, von dem handelt es. Es ist ein Buch gegen die Analphabeten, gegen die, die wohl schreiben und lesen können, aber nicht wissen, was sie schreiben und nicht verstehen, was sie lesen. (...)"

(Horvath, 1935)


Handlung

Wir befinden uns in Deutschland irgendwann nach dem nationalsozialistischen Wahlsieg 1933. Ein Lehrer mit humanistisch geprägten Werthaltungen kämpt mit sich selbst, um sich dem totalitären System, in dem er lebt, anzupassen. Bei der Rückgabe von Aufsätzen um das von der Aufsichtsbehörde vorgeschriebene Thema "Warum müssen wir Kolonien haben?" an seine Schüler äußert er sich kritisch über das Gedankengut, das in einem der Aufsätzen klar zum Ausdruck kommt. Dadurch erfährt er bald die Macht des gesellschaftlichen Meinungszwangs - mit schwerwiegenden Folgen.

Der Roman entwickelt sich weiter zu einem Krimi, in dem einer der Schüler während eines Zeltlagers in Bayern ermordet wird.
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Das Buch ist klasse! Eine klare Empfehlung! Leicht zu lesen und immer noch brennend aktuell.




1998 Øystein Amundsen