Du öffnest die Tür. Sie knarrt ein wenig. Vor Dir führt eine in Fels gehauene Treppe in den Keller. Fackeln geben hier dem Weg sein Licht. Zunächst zögerlich, dann interessiert, steigst Du in das schummrige Dunkel hinab. Du bist in einen quadratischen Weinkeller gelangt. Nein ! Sollte das alles Messwein sein ? Der Pfaffe hier scheint dem Gaumengenuss wohl gar nicht abgeneigt ! Vor Dir liegen vier große Weinfässer. Zu Deiner Rechten türmen sich kleinere Fässer voll von Bier. Stroh liegt über den Boden verteilt. Zu Deiner Linken ist es sogar soweit gehäuft, dass Du glauben möchtest, es könnte eine Lagerstatt sein. Da liegt ein altes, abgegriffenes Heftchen. Du nimmst es zur Hand und liest: Das Wirtshaus zum Schwarzen Keiler. Leider sind die handbeschriebenen Seiten durch Weinüberguss so unleserlich, dass Du es nicht der Mühe wert erachtest zu lesen. Aber Du bekommst ein wenig Durst. Nach Bier ist Dir jetzt nicht. Aber vielleicht ein Weinchen. Du schreitest zu den Fässern und drehst einen Hahn auf. Da rinnt doch tatsächlich Wein heraus. Damit er nicht nutzlos auf den Boden tropft, hälst Du Deinen Mund unter den Weinschall. Das ist eine Lust. Nachdem Du Deinen Durst gestillt hast, siehst Du, dass unter allen Fässern abgesehen von dem äußeren rechten Fass(e), Wein auf den Boden getropft ist. Das scheint wohl noch nicht benutzt worden zu sein.