Lyrik 12.11.01


-- Start der Aufzeichnung: Montag, 12. November 2001 5:26 Uhr Dreistadt-Zeit --

Bjørg sagt: " In Bergen war es interessant wie immer"
Ingeborg_A sagt: "Sehr gut, danke, aber die Zeit geht immer zu schnell wenn man SpaB hat"
Ingeborg_A sagt: "Heute muB ich leider rund 18.00 gehen (Elternsitzung auf der Schule, wo ich arbeite"
Oddny sagt: "diesem Wochenende war ich in Oslo. wir besuchten eine Kunst- und Handwerksmesse"
Bjørg meint: "Hoffentlich kommen mehr Personen in Dreistadt, wir sind nur Sissel und drei Schüler..."
Ingeborg_A fragt: "Wie war es?"

Hans_E kommt.

Anne_E kommt.
Oddny sagt: "sehr schön. Vieles zu sehen - und kaufen"
Ingeborg_A fragt: "Sah oder kauftest du?"
Oddny sagt: "beide"
Anne_E sagt: "Hallo, wie geht es"
Ingeborg_A fragt: "Weinachtgeschänke?"
Sissel ruft: "Guten Abend!"
Ingeborg_A ruft: "Guten Abend!"
Bjørg sagt: " Guten Abend"
Anne_E sagt: "Guten Abend"
Hans_E sagt: "Guten Abend"
Sissel fragt: "Bevor wir anfangen: Habt ihr meine Mail gelesen?"

Tore_T kommt.
Anne_E fragt: "Welche?"
Ingeborg_A fragt: "Hast du sie heute geschickt?"
Bjørg sagt: " ja, ich habe schon geantwortet"
Oddny sagt: "ja, und ich stimme vor, was du geschrieben hast"
Sissel sagt: "Die von heutte über eine extra Sammlung"

Tellef kommt.

Renate kommt.
Hans_E sagt: "Von heute nicht"
Anne_E sagt: "Nein; was steht dadrin"
Ingeborg_A sagt: "Von heute nicht, aber früher gab es auch eine über eine evt. neue Sammlung"
Sissel sagt: "Stimmt. Wahrscheinlich machen wir im nächsten Semesteer 2 Sammlungen"
Renate fragt: "Worüber redet Ihr gerade?"
Renate [zu Sissel]: "Ja,hoffentlich zwei!"
Ingeborg_A fragt: "Und wann?"
Anne_E sagt: "Prima"
Sissel sagt: "Wir kommen auf das "wann" zurück. Aber wegen der extra Sammlung verschieben wir die Lyrik auf nächstes Semester"
Sissel sagt: "Wir machen heute nur die Aufgaben"
Sissel fragt: "OK?"
Hans_E sagt: "Ok"
Sissel sagt: "Alles steht in der heutigen Mail"
Oddny sagt: "OK"
Renate fragt: "Das heisst das Thema der letzten Woche?"
Sissel sagt: "Ja, und ein Teil von heute.."
Sissel sagt: "Vom heutigen Thema"
Renate fragt: "Machen wir heute früher Schluss?"
Sissel sagt: "Stimmt, Renate"
Sissel sagt: "Wir lösen nur die Aufgaben"
Sissel sagt: "Hoffentlich in Ordnung"
Sissel sagt: "Also zu den Aufgaben"
Anne_E sagt: "Ich habe Fragen zu Vogt"

Ingrid_J kommt.
Sissel fragt: "Ok, jetzt oder später?"

Geir_J_[Gast] kommt.
Anne_E sagt: "Gerne Jetzt"
Sissel sagt: "Ok"
Anne_E sagt: "Seite 121 ganz unten"
Sissel sagt: "Bitte, Anne"
Sissel sagt: "Ach so, dann haben wir ein Problem: alle haben nicht das Buch"
Ingeborg_A fragt: "Ist es nicht das Kompendium?"
Sissel sagt: "Ich schlage vor, wir warten mit der Frage, und sehen uns jetzt einige Dias an"
Sissel sagt: "Kommen dann später zu deiner Frage Anne"
Anne_E sagt: "deskriptive Aussagesätze (v1-2 usw"
Sissel sagt: "Also, jetzt zu den Aufgaben: Dia 1"

Sissel zeigt Dia 1.

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GEDICHTE ANALYSE und INTERPRETATION.

KURZE EINLEITUNG:

Eine Gedichtbesprechung besteht aus zwei hermeneutischen (deutenden) Operationen, d.h. aus einer Analyse und einer Interpretation . Die Analyse ist die Zergliederung des Gedichts, wo die formalen Einzelelemente des Gedichts untersucht werden. Es gilt dabei, sowohl die Metrik, die äussere Form, wie auch Metaphorik, die innere Form (Sprache/Rhetorik), des Gedichts zu bestimmen. Die zweite Operation, die Interpretation, ist die Deutung des Gedichts. Interpretation heisst Vermittlung, und dabei geht es darum, das Thema, den Ideen- und Gedankeninhalt des Gedichts anhand einer Synthese seiner Einzelelemente zu vermitteln. Anders ausgedückt: man versucht die Frage zu stellen, auf die das Gedicht eine Antwort gibt. [Oder etwas banaler; man fragt: Was will (uns) der Dichter damit sagen?]







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Sissel fragt: "Können alle das Dia sehen?"
Renate sagt: "Ja"
Ingeborg_A sagt: "Ja"
Sissel meint: "Gut, also zuerst lesen..."
Ingeborg_A sagt: "Die Sprache darin ist nicht besonders einfach"
Sissel fragt: "Was verstehst du nicht?"
Ingeborg_A meint: "Ich verstehe es, aber..."
Sissel meint: "Ok, vielleicht wird es bei der praktischen Analyse deutlicher..."
Sissel sagt: "Also zum ersten Gedicht"

Sissel zeigt Dia 2.

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GOETHE (1749-1832) :"Wanderers Nachtlied" und "Ein gleiches":

Wanderers Nachtlied

Der du von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest
- Ach, ich bin des Treibens müde,
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süsser Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!


Ein gleiches

Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
spürest du
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Sissel sagt: "Können alle das Gedicht sehen"
Ingeborg_A sagt: "Ja"
Oddny sagt: "ja"
Ingrid_J sagt: "ja"
Anne_E sagt: "Ja"
Tellef sagt: "Ja"
Sissel sagt: "Gut dann lesen.."
Anne_E fragt: "Wollen wir erst das Formale ansehen?"
Sissel sagt: "Ja, die Fragen zur Analyse"
Sissel sagt: "Als erste Operation"
Sissel sagt: "Also Frage 1"
Bjørg sagt: "8 Zeilen mit Endreim"
Renate sagt: "mit Kreuzreim"
Sissel sagt: "Das erste Gedicht: Stimmt"
Bjørg sagt: "Kreuzreim und umarmenden reim"
Ingeborg_A sagt: "1 und 3 Vollrheim, 2 und 4 Halbrheim"
Sissel [zu Bjørg]: "?"
Anne_E sagt: "Reimstruktur ist a/c, b/d f/g"
Renate sagt: "oder Unreinheit der kurzen Vokale i : ü"
Sissel [zu Ingeborg_A]: "ok"
Sissel [zu Renate]: "stimmt"
Bjørg sagt: "in ein gleiches ist es ababcddc"
Sissel [zu Anne_E]: "Ab, cd.."
Sissel [zu Bjørg]: "ok"
Renate sagt: "In der zweitletzten Zeile gibt es eine Apostrophe, einen personifzierten Begriff"
Tore_T meint: "Ist im ersten Vers von einer Invertion die Rede? Du der...."
Ingeborg_A sagt: "Allitteration -soll, Schmerz-Süsser."
Sissel [zu Renate]: "stimmt, wir kommen darauf zurück"
Sissel [zu Tore_T]: "stimmt"
Sissel [zu Ingeborg_A]: "genau"
Sissel fragt: "ok, wie steht es mit der Taktart?"
Sissel sagt: "im ersten Gedicht"
Sissel fragt: "REgelmässig?"
Tore_T fragt: "Troke?"
Sissel sagt: "Trochäus"
Ingeborg_A sagt: "Dazu würde ich ja sagen"
Geir_J_[Gast] sagt: "Dachtylus."
Geir_J_[Gast] fragt: "nein?"
Geir_J_[Gast] sagt: "Entschuldigung. Stimmt ja nicht."
Sissel sagt: "Trochäus: betont-unbetont"
Renate sagt: "Nur in den ersten 4 Zeilen, ja (Trochäus)"
Sissel sagt: "Stimmt"
Geir_J_[Gast] sagt: "Die Sätze enden ja unterschiedlich."
Renate meint: "das war eigentlich eine Frage..."
Geir_J_[Gast] sagt: "Einige enden betont, einige unbetont."
Geir_J_[Gast] sagt: "Betont: bist-ist, unbetont: stillest usw."
Ingeborg A ist soeben ausgestiegen.
Sissel sagt: "Stimmt. Die Taktart heisst hier Trochäus(betont-unbetont). Aber am wichtigsten ist hier die Regelmässigkeit der äusseren Fom/Metrik"
Sissel sagt: "Form"
Sissel sagt: "Jetzt zur 2. Frage"
Sissel sagt: "Metaphorik"
Sissel fragt: "Gibt es überhaupt Metaphern?"
Sissel fragt: "Welche?"
Bjørg sagt: "Personifikation"
Sissel fragt: "Wo?"
Renate sagt: "der Friede ist eine P."
Anne_E sagt: "Süsser Friede, komm usw"
Ingrid_J sagt: "Der Friede. der in seine Brust kommt"
Sissel sagt: "Genau"
Bjørg sagt: " komm in meine Brust, süsse Friede"
Sissel sagt: "Stimmt alles"
Sissel sagt: "Und jetzt zur Interpretation"
Renate sagt: "Die ersten vier Zeilen könnten wie ein Gebet sein"
Renate sagt: "sie sind auch so formuliert - finde ich."
Sissel sagt: "Genau, Renate"
Anne_E sagt: "Ein Gebet um baldige Erlösung"
Sissel sagt: "Stimmt auch"
Hans_E sagt: "Gott lass mich endlich Ruhe finden.."

Sissel ruft: "Wunderbar!"
Tore_T sagt: "Das "ich" sucht "Gott", "Ruhe", "Tod"
Sissel sagt: "Und im zweiten Gedicht findet es, was es sucht (?)"
Anne_E sagt: "Im 2 Gedicht gibt es eine Âussere und Innere Ebene"
Sissel fragt: "Dieses Gedicht nennt man ein Erlebnisgediht. Warum?"
Sissel sagt: "Sorry: Gedicht"
Renate sagt: "Er schildert ein Naturerlebnis im Walde"
Sissel fragt: "Stimmt. Was ist das Verhältnis von Ich und Natur?"
Ingrid_J sagt: "Ich ist ein Teil der natur"
Ingrid_J sagt: "N"
Renate sagt: "Es wird einem Du erzählt"
Sissel [zu Ingerid]: "Stimmt"
Anne_E sagt: "Eine Ûbereinstimmung"
Renate sagt: "einer anderen Person - oder uns, den Lesern."
Sissel sagt: "Welche Stimmung,also"
Sissel fragt: "?"
Sissel [zu Renate]: "Genau"
Renate sagt: "Wieder Ruhe und Frieden"
Ingrid_J sagt: "Eine Stimmung von Ruhe"
Sissel sagt: "Ja, oder Harmonie"
Sissel sagt: "Oder Übereinstimmung, Anne"
Hans_E sagt: "Lebensmüde, Richtung Tod. balde Ruhest du auch."
Sissel [zu Hans_E]: "vielleicht: Das Gedicht würde vom etwas "späteren" Goethe geschrieben: 1815"
Renate fragt: "Aber kann dieses 2. Gedicht nicht ganz einfach die Ruhe, die man in der Natur finden kann, bedeuten?"
Renate fragt: "Also nichts von Tod usw.?"
Hans_E sagt: "Die Vöglein schweigen. Irgendwie ein Ende fühle ich."
Ingrid_J meint: "Die Vögelein scweigen auch am Abend..."
Ingrid_J sagt: "schweigen"
Sissel sagt: "Er fühlte sich damals eher fremd gegenüber der jungen Dichtergeneration, der Romantikern"
Sissel sagt: "Deswegen vieleicht: Lebensmüde"
Sissel sagt: "Vielleicht"
Hans_E fragt: "Vielleicht nicht zu viel hinnein interpretieren?"
Tore_T fragt: "Aber das Gedicht wurde zum ersten Mal auf ein Fensterbrett um 1780 geschrieben?"
Sissel [zu Hans_E]: "stimmt, da muss man immer aufpassen'"
Anne E ist soeben ausgestiegen.
Renate [zu Tore_T]: "Deswegen dachte ich, es wäre ganz einfach eine Naturschilderung."
Anne E ist eingestiegen.
Sissel sagt: "Wanderers Nachtlied 1776, Ein gleiches später"

Anne_E geht ins Mellomfags-Atelier.

Anne_E kommt.
Sissel [zu Renate]: "ist es ja auch "
Sissel sagt: "Ich glaube, wir können uns das nächste Gedicht ansehen"
Hans_E fragt: "Es kann doch beideds sein, oder?"
Renate fragt: "Ich meinte, ganz ohne auf den Tod hinzudeuten - stimmt das auch?"
Tore_T sagt: "Das erleichtert mich. Ich habe immer an den Tod gedacht im Zusammenhang mit diesem Gedicht."
Sissel sagt: "das brauchst du also jetzt nicht unbedingt tun"
Sissel sagt: "Jetzt weiter, bevor wir aufhören"
Tore_T ruft: "Danke!"

Sissel zeigt Dia 3.

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MÖRIKE (1804-1875): "Um Mitternacht"

Gelassen stieg die Nacht ans Land.
Lehnt träumend an der Berge Wand,
Ihr Auge sieht die goldne Waage nun
Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn;
Und kecker rauschen die Quellen hervor,
Sie singen der Mutter, der Nacht ins Ohr
Vom Tage
Vom heute gewesenen Tage.

Das uralt alte Schlummerlied,
Sie achtets nicht, sie ist müd;
Ihr klingt des Himmels Bläue süsser noch,
Der flücht'gen Stunden gleichgeschwungnes Joch.
Doch immer behalten die Quellen das Wort,
Es singen die Wasser im Schlafe noch fort
Vom Tage,
Vom heute gewesenen Tage.

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Bjørg sagt: "Endreim. Paarreim"
Sissel sagt: "Stimmt"
Sissel fragt: "Taktart und Rhythmus?"
Renate sagt: "Die ersten 4 ruhig, dann (wie die Quellen) lebhafter."
Renate sagt: "so lese ich es."
Sissel sagt: "Genau"
Sissel fragt: "Die Frage ist aber: verläuft es hier regelmässig?"
Oddny sagt: "nicht regelmässig"
Sissel sagt: "Nein, es wechselt"
Renate sagt: "Die Ausnahme liegt in der 7. Zeile"
Sissel fragt: "Stimmt, aber dafür haben wir hier die Wiederholung, nicht wahr?"
Renate fragt: "Ja, wie nennt man das noch?"
Sissel sagt: "Damit sich nicht alles auflöst.."
Sissel sagt: "Anapher"
Renate sagt: "Danke."
Renate sagt: "Wir haben wieder ein Personifizierung: die Nacht"
Sissel sagt: "Also trotzdem eine gewisse Regelmässigkeit der Metrik. Stichwort: Zusammenhang"
Renate sagt: "eine P."
Renate sagt: "Ein Satz über mehrere Zeilen, ein Enjambement."
Sissel [zu Renate]: "stimmt. Da verstärkt sich eben das Gefühl des Zusammenhangs"
Hans E ist soeben ausgestiegen.
Sissel sagt: "Ok, wir müssen bald aufhören, aber noch ein Dia"
Geir_J_[Gast] fragt: "In der zweiten Strophe ist wohl der Rythmus in der zweiten Zeile unregelmässig?"

Sissel zeigt Dia 4.

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Mörike: " Um Mitternacht"

2) Bestimmen Sie die Metaphorik

Strophe 1:

 Gelassen stieg die Nacht ans Land, / Lehnt träumend an der Berge Wand

 Ihr Auge sieht die goldne Waage nun / Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn;

 Und kecker rauschen die Quellen hervor, / Sie singen der Mutter, der Nacht, ins Ohr




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Sissel [zu Geir_J_[Gast]]: "stimmt"
Sissel sagt: "Also zur Metaphorik"
Tore_T sagt: "Personifikation"
Sissel [zu Tore_T]: "stimmt"
Sissel fragt: "warum?"
Sissel fragt: "Welche Eigenschaften?"
Ingrid_J sagt: "weil die Nacht hier als eine Person auftritt"
Bjørg sagt: "die Nacht steigt"
Sissel fragt: "Stimmt. Und?"
Ingrid_J sagt: "Sie steigt ans Land, sie träumt"
Renate sagt: "in der 2. Zeile, 2. Strophe fehlt ein Wort: sie ist ES müd."
Sissel [zu Ingrid_J]: "Genau"
Tore_T sagt: "Die Nacht und die Wellen haben menschliche Eigenschaften"
Sissel [zu Renate]: "stimmt"
Sissel [zu Tore_T]: "stimmt. also Vermenschlihung"
Sissel sagt: "Vermenschlichung"
Tore_T sagt: "ok"
Sissel sagt: "weiter"
Geir_J_[Gast] [zu Renate]: "Dann stimmt der Rythmus. Danke."

Sissel zeigt Dia 5.

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Mörike: " Um Mitternacht"

2) Bestimmen Sie die Metaphorik

Strophe 2:

 Das uralt alte Schlummerlied, / Sie achtets nicht, sie ist es müd;

 Ihr klingt des Himmels Bläue süsser noch, / Der flüchtgen Stunden gleichgeschwungnes Joch

 Doch immer behalten die Quellen das Wort, / Es singen die Wasser im Schlafe noch fort




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Anne_E sagt: "Die Zeit ist materialisiert"
Sissel sagt: "Stimmt, aber jetzt weiter"
Renate sagt: "Sie denkt schon an den Morgen - liebt nicht die Nacht."
Sissel fragt: "Wo?"
Renate sagt: "Ihr klingt der Himmel.."
Bjørg sagt: "sie, die Nacht ist es müd"
Sissel fragt: "Ihr kling des Himmels Bläue süsser: Was für eine Metapher?"
Sissel [zu Børg]: "stimmt"
Ingrid_J sagt: "GenitivM"
Sissel meint: "ja, aber..."
Bjørg sagt: "Identifikation"
Sissel fragt: "Was klingt?"
Sissel sagt: "Und wie ist es möglic`h"
Sissel [zu Bjørg]: "ja, aber..."
Sissel fragt: "was wird hier kombiniert?"
Renate fragt: "Die Bläue des Himmels - dann ist es kalt, die Natur gefroren...?"
Renate sagt: "Um Mitternacht ist es immer kalt"
Sissel [zu Renate]: "stimmt aber wir haben hier ein Beispiel der Synästhesie"
Bjørg sagt: "Synthesies, Identifikation und Ereignis"
Sissel [zu Bjørg]: "Synästhsie"
Sissel sagt: "Synästhesie"
Bjørg sagt: "ok"
Sissel fragt: "Was bedeutet das?"
Sissel sagt: "Zugleichempfinden (Farbton)"
Oddny sagt: "die Farbe klingt"
Renate sagt: "Man verbindet 2 Sinnesbereiche"
Sissel [zu Reanate]: "Wunderbar!"
Renate sagt: "farben und klingen"
Sissel sagt: "Oder Geschmack und Gehör"
Sissel sagt: "Ich glaube, wir müssen jetzt aufhören: Ich komme dann mit einer Vorlesung im nächsten Semester zurück"
Ingrid_J sagt: "ok"
Sissel sagt: "Erste Sammlung: Lyrik, zweite Christa Wolfs Roman"
Renate fragt: "Gibt es heute also nicht mehr Unterricht?"
Sissel [zu Renate]: "leider nicht, den Rest verschieben wir auf das nächste Semester"
Renate ruft: "Schade!"
Sissel sagt: "Alles steht in der Mail (heute)"
Renate sagt: "Aber nicht zu ändern."
Renate sagt: "Ich werde sie gleich lesen"
Sissel sagt: "Aber ihr könnt natürlich Fragen per Mail schicken"
Renate sagt: "Ja, ich werde es versuchen."
Ingrid_J fragt: "Das heisst, keine Kulturvorlesung?"
Sissel sagt: "Und: Aufgaben schreiben natürlich auch per Mail"
Sissel [zu Ingrid_J]: "Heute nicht"
Ingrid_J ruft: "Auf Wiedersehen!"
Ingrid J ist soeben ausgestiegen.
Tellef sagt: "Auf wiedersehen."
Sissel ruft: "Schönen Abend noch!"
Renate ruft: "Tschüss!"
Geir_J_[Gast] ruft: "Auf Wiedersehen!"
Renate ist soeben ausgestiegen.
Tore T ist soeben ausgestiegen.
Bjørg sagt: "Auf Wiedersehen"
Bjørg ist soeben ausgestiegen.

Tellef geht ins Mellomfags-Atelier.

-- Ende der Aufzeichnung: Montag, 12. November 2001 6:41 Uhr Dreistadt-Zeit --