Kjartan

Wer bin ich? Was bin ich? Wie kann man eigentlich sich selbst beschreiben - ich meine, ohne überheblich zu wirken? Natürlich gibt es die angeblich konkreten Daten wie Alter, Geschlecht, Mass und Gewicht usw. Nach semantischen Kategorien wäre ich wohl unter anderem als + hum und + male zu charakterisieren - also ein Lebewesen, männlich. Aber was besagen solche Daten schon, werden sie nicht immer unterschiedlich interpretiert? Aha, sagt schon jemand, - ein Skeptiker, ein kritischer Geist! Tut mir leid, falsch geraten. Nach eigener Einschätzung wäre an Naivität grenzende Gutgläubigkeit ein richtigeres Charakteristikum. Aber zugegeben: Man bemüht sich natürlich dauernd darum, kritischer zu werden, weil das ja von einem Akademiker erwartet wird. Und hoffentlich habe ich noch Zeit genug, mich diesem edlen Ziel mindestens zu nähern. Zeit? Ein Stichwort! Was machen wir mit der Zeit? Was machen wir in der Zeit? Alteingesessener Amanuensis - wäre das eine angemessene Charakteristik? Nun ja, nicht älter immerhin als die Grossvatergeneration der Achtundsechziger, die schon nostalgisch werden beim Anhören ihrer Popidole von damals und denken, das Leben sei mit 40 vorbei. Und nicht eingesessener, als dass ich nicht selten andere Spielfelder betrete als die deutsche Sprache. Die norwegische, zum Beispiel, die sich zum Spielen bestens eignet. Oder die Musik - die eigentliche Musik: die klassische. Wenn es so was wie Opernomane gibt, dann bin ich einer. Vinceeeeeerooooooooooooo! Viiiiiinceeeeeeeeeeeeeeeeeeoooroooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo!

Real Name: Kjartan Kaldhol

Languages, culture in general, music, + etymology, where a lot of funny things can be found, for instance that a word like "woman" probably originates not from "woo, man"! but from "woe, man"! - a primeval cry of despair. In the plural the central vowel has turned to -i-, - most likely through historically accumulated pain (? ?).