Diaprojektor



Ein Dreistadt-Diaprojektor.

Nr. 1 show images see all slides
Wir werden heute zuerst versuchen solche Elemente zu finden, die den Text mit dem literarischen Naturalismus verbinden und solche, die uns eher an frühere literarische Epochen erinnern.
Nr. 2 show images see all slides
Im 1. Kapitel bemüht sich der Erzähler, von Thiel ein objektives Bild zu geben, indem er die Perspektive der anderen Bewohner der Siedlung übernimmt. Im Rest des Textes wird jedoch die Symbolik des Raumes immer wichtiger, und in den Naturbeschreibungen lassen sich Änderungen feststellen, die dazu beitragen, die Atmosphäre zu ändern und die dazu führen, dass der Bahnwärter in einem neuen Licht erscheint.
Nr. 3 show images see all slides
S. 12
Endlich bog er in einen breiten Waldweg und befand sich nach wenigen Minuten inmitten des tiefaufrauschenden Kiefernforstes, dessen Nadelmassen einem schwarzgrünen, wellenwerfenden Meere glichen. Unhörbar wie auf Filz schritt er über die feuchte Moos- und Nadelschicht des Waldbodens. Er fand seinen Weg, ohne aufzublicken, hier durch die rostbraunen Säulen des Hochwaldes, dort weiterhin durch lichtverschlungenes Jungholz, noch weiter über ausgedehnte Schonungen, die von einzelnen hohen und schlanken Kiefern überschattet wurde, welche man zum Schutze für den Nachwuchs aufbehalten hatte. Ein bläulicher, durchsichtiger, mit allerhand Düften geschwängerter Dunst stieg aus der Erde auf und ließ die Formen der Bäume verwaschen erscheinen. Ein schwerer, milchiger Himmel hing tief herab über die Baumwipfel. Krähenschwärme badeten gleichsam im Grau der Luft, unaufhörlich ihre knarrenden Rufe ausstoßend. Schwarze Wasserlachen füllten die Vertiefungen des Weges und spiegelten die trübe Natur noch trüber wider.
Ein furchtbares Wetter, dachte Thiel, aus er aus tiefem Nachdenken erwachte und aufschaute.
Nr. 4 show images see all slides
S. 16
Obgleich Thiel den Weg in seine Waldeinsamkeit mit möglichster Eile zurücklegte, kam er doch erst fünfzehn Minuten nach der ordnungsmäßigen Zeit an den Ort seiner Bestimmung.
Der Hilfswärter, ein infolge des bei seinem Dienst unumgänglichen schnellen Temperaturwechsels schwindsüchtig gewordener Mensch, der mit ihm im Dienste abwechselte, stand schon fertig zum Aufbruch auf der kleinen, sandigen Plattform des Häuschens, dessen große Nummer schwarz auf weiß weithin durch die Stämme leuchtete.
Nr. 5 show images see all slides
S. 27
Ich muß die Strecke belaufen, ich werde Tobias mitnehmen, rief der Wärter nach einer Weile von der Plattform vor der Bude aus zu ihr herüber.
Ach was Unsinn! schrie sie zurück, wer soll bei dem Kleinen bleiben? Hierher kommst du! setzte sie noch lauter hinzu, während der Wärter, als ob er sie nicht hören könne, mit Tobiaschen davonging.