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ARBEITSAUFGABEN ZU WALTHERS 1. REICHSTON
1. »daz guot und weltlich êre, und gotes hulde mêre, zesamene in ein herze komen«
Ordnen Sie zunächst das Gedicht 'ich saz ûf eime steine' literaturhistorisch ein. Erläutern Sie dann, worum es in diesem Gedicht geht.
2. Lautwandel
Der mittelhochdeutsche und der frühneuhochdeutsche Vokalismus unterscheiden sich - so Astrid Stedje - durch drei größere Lautwandel. Um welche drei geht es? Beschreiben Sie diese Lautwandel und geben Sie dafür Beispiele. Neben eigenen Beispielen sollen folgende Belege aus dem Text herangezogen werden: ûf (Z. 3), (ellen-)bogen (Z. 3), wie (Z. 7), tuot (Z. 12), schrîn (Z. 15), fride (Z. 23).
3. Verb
Bestimmen Sie die Form 'vert' (Z. 22). Konjugieren Sie dieses Verb a verbo. Wie erklären Sie den Unterschied im Vokalismus, der im Präs. dieses Verbs noch heute zu beobachten ist?
4. Konsonantismus
Vor allem im Konsonantismus unterscheidet sich das Hochdeutsche von anderen germanischen Sprachen. Erläutern Sie diesen Unterschied näher. Verwenden Sie dabei u. a. folgende Belege aus dem Text: Ich (Z. 1), saz (Z. 1), ûf (Z. 1), daz (Z. 5), zwei (Z. 11), gotes (Z. 13), herze (Z. 19), strâze (Z. 22).
5. Substantivdeklination
Bestimmen Sie die Form 'dinc' (Z. 9) in Bezug auf Kasus, Genus und Numerus. Wie entwickelt sich diese Deklinationsklasse im weiteren Verlauf der Sprachgeschichte, und warum?