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Hallo Leute!

Thema heute ist die Substantivdeklination. Wir wollen auch auf die Genusregeln für Substantive eingehen. Ich verweise auf die ausgelegten Aufgaben Subst1 und Subst2.

Wir wollen auch einige Sätze in der "grammatischen Analyse" analysieren.
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Fazit zur grammatischen Analyse (1)- (4)
(1) er = S(ubjekt), hat ... berichtet = P(rädikat), im Garten = Advlok (=lokales Adverbial),
seiner Tochter = Od (=Dativobjekt)(evtl. auch als Genitivattribut und Teil des Od zu sehen), den Unfall = Oa (=Akkusativobjekt), kurz = Advmod (=modales Adverbial)
(2)die Reise = S, dauerte = P. diesmal = Advtemp (=temporales Adverbial, und zwar wird der bestimmte Zeitpunkt ausgedrückt), einen ganzen Monat =Advtemp (und zwar wird die Zeitdauer ausgedrückt, das Adverbial hat auch eine gewisse quantitative Bedeutung - Menge Zeit)
(3) vielleicht = Advmod (genauer: satzmodal), darf ... anschauen = P, sich =Od oder PT (=Prädikatsteil), das Haus = Oa, genauer = Advmod
(4) Wie = Advmod, hast ... herausgefunden = P, du = S, dass wir Verwandte sind = Oa (in der Form eines Nebensatzes). Analyse des Nebensatzes (2. Ebene): wir = S, sind = P, Verwandte = SP (=Subjektsprädikativ)
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Fazit zur grammatischen Analyse, (5) - (7)
(5) Das = Oa, finde = P, ich = S, sehr schön = OP(Objektsprädikativ)
(6) Niemand, der so was gesehen hat = S, kann ... vergessen = P, es = Oa, je = Advtemp
Analyse des Relativsatzes (2. Ebene): der = S, so was = Oa, gesehen hat = P
(7) SchlieBlich = Advtemp, haben ... geschafft = P, wir = S, es = vorläufiges Oa, ihn von seinem Vorhaben abzubringen = eigentliches Oa
Analyse der Infinitivkonstruktion (2. Ebene): ihn = Oa, von einem Vorhaben = Op, abzubringen = P
Nr. 4 show images see all slides
Zur Information: FAZIT ZU DEN DEKLINATIONSÛBUNGEN wird nicht gegeben! Korrekte Deklination der einzelnen Substantive findet ihr nicht nur in R(EITEN), sondern auch in einem jeden Wörterbuch. Darüber hinaus könnt ihr die richtige Deklination finden, indem ihr die Aufnahme von der betreffenden Unterrichtseinheit studiert.
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G(rammatische) A(nalyse) 2 (Kurz: GA2)

(1) Sie befinden sich zur Zeit in Kiel, wo sie zwei Monate bleiben werden.
(2) Während sie in Kiel sind, werden sie besser Deutsch sprechen lernen.
(3) Da er heute viele Kilometer gelaufen ist, ist er ein bisschen müde.
(4) Ich sage es, um dich zu beruhigen.
(5) Der Sack wiegt einen Zentner und kostet 50 Euro.
(6) Warum fährst du immer zu schnell?
(7) Eines Tages wirst du besser verstehen, dass es sich lohnt, jeden Tag eine Handvoll neue Wörter zu lernen.
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Fazit zu GA2, (1) - (4):
(1) Hauptsatz: Sie = S, befinden = P, sich = Oa/PT, zur Zeit = Advtemp, in Kiel, wo ... werden = Advlok.
Attributsatz (2. Ebene): wo = Advlok (und Einleitewort), sie = S, zwei Monate = Advtemp/quant (Dauer), bleiben werden = P
(2) Hauptsatz: Während ... sind = Advtemp, werden sprechen lernen = P, sie = S, besser = Advmod, Deutsch = Oa.
Adverbialsatz (2. Ebene): während = Einleitewort/unterordnende Konj., sie = S, in Kiel = Advmod, sind = P
(3) Hauptsatz: Da ... gelaufen ist = Advkaus, ist = P, er = S, ein bisschen müde = Piv.
Adverbialsatz (2. Ebene): während = Einleitewort/unterordnende Konj., er = S, heute = Advtemp, viele Kilometer = Advquant, gelaufen ist = P
(4) Hauptsatz: Ich = S, sage = P, es = Oa, um ... zu beruhigen = Advfin.
Infinitivkonstruktion (2. Ebene): um = (finales) Einleitewort, dich = Oa, zu beruhigen = (infinites) P
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Subst2
n C r e _


TYS161
VS05
Karl Ekroll

Nom. Sing., Gen. Sing. und Nom. Plural der folgenden Substantive mit bestimmtem Artikel - anführen:

Tier, Rad, Name, Acker, Clown, Rektor, Wagen, Rektor, Nerv, Faden, See, Herz, Däne, Löwe, Job, Streik, Held, Nazi, Prophet, Elefant, Ofen, Wald, Offizier, Hund, Ruf, Geist, Gast, Kapitän, Laut, Glaube, Doktor,Hand, Kenntnis, Macht, Amt, Fach, Auge, Gespenst, Band, Floß, Gebäude, Blatt, Party, Firma, Dach, Leutnant, Garten, Doktor, Erfolg, Automat, Lkw, Kunde, Bauer, Mensch, Nuss, Kandidat, Nacht, Zusammenkunft, Glas, Muster, Faust, Opfer, Ohr, Büro, Dia, Kalb, Stadt, Wort, Wand, Tochter, Feld, Museum, Kamera, Geld, Bus, Auto, Nadel, Mauer, Bild, Staat.
Nr. 8 show images see all slides
Das nächste Mal (15.02.) fangen wir mit dem Thema Adjektiv an. Bitte das Kapitel über das Adjektiv in R lesen und insbesondere die Regeln für die Verwendung der starken und der schwachen Deklination gründlich studieren. Weiter die Aufgaben Adj1 und Adj2 lösen, die im GZ ausliegen. Bei der Arbeit natürlich R die ganze Zeit zu Rate ziehen!
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Thema heute (08.02): Subst2 und GA2
Nr. 10 show images see all slides
Fazit zu Adj1, (1) -(10)
Die hinzugefügten Endungen sind groBgeschrieben.
(1) wir beidEN armEN Wanderer, ich altER Idiot (2) In den siebzigER Jahren, in unserEM MoskauER Büro, zwei amerkamischE und drei sowjetischE Korrespondenten (3) uns DeutschE (4) durchs leerE, einsamE Dorf, Ihr herablassendES Lächeln, den Anteil jüdischEN Blutes, ein schwedischER Halbjude (5) Kein einzigER prominentER Schriftsteller, einigE bedeutendE GelehrtE, die vielEN offiziellEN Berichte, konservativ und reaktionär (6) Wie vielE anderE vaterlandsliebendE DeutschE, Hitlers nationalE Politik (7) Mit ein paar hartEN Worten, ihr sonderbarES Benehmen, die zweitE Frau eines hohEN deutschEN OffizierS ([smiley: cool] DiesER letztE gutE Rat (9) diese unserE freiwilligEN Helfer (10) dieses NeuE
Nr. 11 show images see all slides
Fazit zu Adj1, (11) - (20)
Die hinzugefügten Endungen sind groBgeschrieben.
(11) An der schiefEN rosa(NEN) Tür, etwas völlig UnverständlichES (12) wie alle unserE jugendlichEN Gäste (13) Unser unerwartetER Besuch (14) JedER noch so kleinE Betrag (15) nichts SchlechtES, Mit ein wenig Geduld, mehr (16) allerhand interessantE Sehenswürdigkeiten (17) die vielEN bitterEN Gefühle (1[smiley: cool] Noch in den dreiBigER und vierzigER Jahren, eine schönE, altE und winkligE Stadt , mit kleinen rosa(NEN) Häusern (19) Luthers kleinER Katechismus (20) Auf diesEM groBEN Tisch, auf dessen erstER Seite, ein einzigES Wort
Nr. 12 show images see all slides
Hauptregeln für die Verwendung der schwachen und der starken Adjektivdeklination:

Schwache Adjektivdeklination benutzt man
- nach dem bestimmten Artikel DER
- nach den Pronomen DIESER, JENER, SOLCHER, WELCHER, ALLER, SÄMTLICHE, BEIDE
- nach den deklinierten Formen des unbestimmten Artikels EIN und der Possessivpronomen MEIN, DEIN, SEIN, IHR, UNSER, EUER sowie KEIN

Starke Adjektivdeklination benutzt man
- wenn kein Bestimmungswort vorangeht
- wenn das Bestimmungswort undekliniert ist (z.B. nach den Formen EIN, MEIN, KEIN, SOLCH, WELCH, MANCH)
- wenn ein Personalpronomen vorangeht (Ausnahmen: Nom.Pl. und Dat.Fem.Sg.!)
- in der Regel nach gewissen unbestimmten Pronomen wie ANDERE, EINIGE, MEHRERE, MANCHE (Pl.!)
- nach vorangestellten attributiven Genitivformen
Nr. 13 show images see all slides
Fazit zu Adj2, 1.:
Die hinzugefügten Endungen sind groBgeschrieben!
(1) seinE gröBtE Niederlage, Ende der achzigER Jahre, als AbgeodneteER, ins BonnER Parlament, mit ein wenig Glück, seinE eigenE Schwäche, welchER islamischE Staat, wir einfachEN Leute
(2) alle seinE nächstEN VerwandtEN, Deutschlands ältestER GefangenER, aus dem FranzösischEN ins EnglischE, ihr Deutsch, mit dEM gutEN HerzEN, ein groBES Wissen über menschlichE Schwächen
(3) alle einflussreichEN Amerikaner, dEN TyrannEN, nach halb Europa, so wenigE amerikanischE DiplomatEN, mein altER BekanntER, heiBES Wasser, etwas SüBES, mehrerE sowjetischE GefangenE, für einEN pflichttreuEN Funktionär
Nr. 14 show images see all slides
Ich bitte alle Fernstudenten, regelmäBig im Grammatikzimmer auf die Tafel zu schauen, ob es was Neues gibt. Dort findet man Hinweise auf neue Aufgaben und neu ausgelegte Texte und sonstige Meldungen, die den Grammatikunterricht betrifft. Besonders in der unterrichtsfreien Zeit sowie in der Zeit vor und nach den Präsenzphasen in Bergen ist es wichtig, dass man da regelmäBig hineinschaut!
Karl
Nr. 15 show images see all slides
Possessivpronomen Fazit

A. Hans:
seine Vorlesungen; seinen Platz; neben seinen Bekannten (Dat. Pl.), auch möglich, aber weniger natürlich im Kontext: neben seinem Bekannten (Dat. Sg. Mask.), neben seiner Bekannten (Dat. Sg. Fem.); seines Lehrers; in dessen Vortrag; in sein Heft; auf seinem Platz; seine Hausaufgaben; seine Pensumwerke; mit seinen Kommilitonen; in seine Wohnung; seine Tante; ihre Familie; auf seinem Zimmer; mit ihren Schulfreunden; mit seinen Freunden; auf ihren Zimmern; auf ihr Examen

B. Rita:
Rita ist Studentin. Sie wohnt bei ihrer Tante; besucht sie ihre Vorlesungen; sie sucht ihren Platz; neben ihren Bekannten; versucht sie den Worten ihres Lehrers zu folgen; in seinem Vortrag in ihr Heft; sitzt sie auf ihrem Platz; ihre Hausaufgaben; ihre Pensumwerke; geht sie in die Kantine; mit ihren Kommilitonen; kehrt sie in ihre Wohnung; sie begrüBt ihre Tante und deren Familie; arbeitet sie auf ihrem Zimmer; und deren Schulfreunden; geht sie auch mit ihren Freunden; auf ihren/deren Zimmern; auf ihr Examen

B. Hans und Rita
Hans und Rita sind Studenten; sie wohnen bei ihrer Tante; besuchen sie ihre Vorlesungen; sie suchen ihre Plätze auf Sitzen neben ihren Bekannten; versuchen sie; ihres Lehrers; in seinem Vortrag in ihr Heft; sitzen sie auf ihren Plätzen; machen ihre Hausaufgaben; studieren ihre Pensumwerke; gehen sie; unterhalten sich ihren Kommilitonen; kehren sie in ihre Wohnung; sie begrüBen ihre Tante und deren Familie; arbeiten sie auf ihren Zimmern oder spielen; deren Schulfreunden; gehen sie auch mit ihren Freunden; besuchen sie auf ihren/deren Zimmern; auf ihr Examen

C.
(1) Meine Schwester ist zwei Jahre älter als deine/seine/ihre/Ihre (seltener auch: die dein(ig)e/die sein(ig)e etc. Diese Formen werden weiter unten nicht mehr berücksichtigt.)
(2) Mein Sohn heiBt Peter. Wie heiBt Ihrer?
(3) Dies ist sein Buch, aber jenes/das dort ist mein(e)s/ihres/Ihres //gehört mir/ihr/Ihnen.
(4) Wessen Zelt ist dies? Es ist mein(e)s/unseres //gehört mir/uns.
(5) Deine Freunde sind auch meine.
(6) Ihr Schicksal kann auch leicht unseres werden.
(7) Tu du das Deine, dann werde ich das Meine tun.
([smiley: cool] Mein Herz soll ewig dein sein (gehoben!)/ mein Herz soll ewig dir gehören.
(9) Sie kann nicht zwischen Mein und Dein unterscheiden.
(10) Zu unser aller Überraschung/Erstaunen geschah/passierte nichts.
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Reziprokpronomen Fazit

A. Ergänzungen, evtl. mit Alternative
(Die Form einander klingt heute (wenn sie nicht bei einer Präposition steht) relativ gehoben und veraltet langsam. Sie klingt sie nicht gut in Verbindung mit typisch alltagsprachlichen Verben/Wendungen. Deshalb habe ich sie in solchen Fällen in Klammern gestellt.)

(1) einander/sich (2) (einander)/euch (3) (einander)/uns (4) einander/uns (gegenseitig) (5) (einander)/ sich (6) einander/sich (gegenseitig) (7) aneinander

B. Übersetzungen

(1) Wir begegneten einander/uns//trafen (einander)/uns vor dem Haupteingang.
(2) Wir kennen (einander)/uns ganz gut.
(3) Sie fielen (einander)/sich (poss. Dativ!) in die Arme./ Sie fielen einer in die Arme des anderen. (umständlich/gehoben) / Wohl auch denkbar: Sie fielen in die Arme voneinander. Umgangssprachlicher (und weniger dramatisch): Sie umarmten sich/(einander).
(4) Sie lieben einander/sich aufrichtig.
(5) Ihr kennt kaum die Schwächen voneinander. / Ihr kennt kaum einer die Schwächen des anderen. (umständlich/gehoben)
(6) Darüber streiten (sich) die Gelehrten.
(7) Wir haben uns lange nicht gesprochen. / Wir haben lange nicht miteinander gesprochen.
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Reflexivpronomen Fazit

A.
(1) Er fühlte sich nicht wohl. Du fühlst dich wohl jetzt besser?
(2) Fragen Sie nicht mich, fragen Sie lieber sich selbst/selber.
(3) Sie spricht oft laut mit sich selbst/selber.
(4) Sie war nicht mehr sie selbst/selber.
(5) Er war seiner selbst nicht mächtig. (mächtig regiert den Genitiv, gehobene Ausdrucksweise, deshalb passt selber stilistisch hier nicht.)
(6) Der Freund war nur ein Schatten seiner selbst/von sich selbst/(selber).
(7) Er spricht immer nur von sich selbst/selber.
([smiley: cool] Die Produktion läuft fast von selbst/selber. (= von allein)
(9) Sie bat ihn, sich zu entfernen.

B.
(1) Er hat sich ein neues Auto gekauft und du hast dir ein neues Haus gekauft. Könnt ihr euch das wirklich leisten?
(2) Wir schämen uns unser (Gen.!)selbst/über uns selbst/selber.
(3) Zieh dich an!
(4) Diese Menschen sind und bleiben sie selbst/selber.
(5) Sie war außer sich vor Wut.
(6) Er versprach ihr, sich zu entfernen.
(7) Er befahl ihr, sich zu entfernen.
([smiley: cool] Wir überlassen die beiden sich selbst/selber.
(9) Sie tröstet sich wohl mit einem neuen Partner.
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Anfang heute: Reziprokpronomen, Teil B (Übersetzung)
Nr. 19 show images see all slides
Thema heute: Possessivpronomen und - wenn Zeit dafür bleibt - Demonstrativpronomen
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Fazit zum Demonstrativpronomen Teil A.

A. Ergänzen Sie die fehlenden deutschen Pronomen/Wörter, evtl. mit Alternative. Kurze Begründung Ihrer Wahl.

DIE ZU ERGÄNZENDEN FORMEN SIND GROßGESCHRIEBEN! Mitunter wären wohl mehr Alternativen denkbar!

(1) Ich wandte mich dann an den Abteilungsleiter, aber auch DER wollte nicht auf meinen Vorschlag eingehen. (han)
(2) Frau Müller sprach mit der Lehrerin und DEREN Mann. (hennes)
(3) Ich bin in dieser Sache nicht zuständig, sprechen Sie mit DEM DA. (han der)
(4) DIES/DAS HIER ist der Stall, DAS DORT/(JENES) ist die Scheune. (dette her, det der)
(5) Mutter und Tochter kamen näher, JENE/ERSTERE trug ein Sommerkleid, DIESE/LETZTERE ein Kostüm. (förstnevnte, sistnevnte)
(6) Ich möchte DENSELBEN/(DEN GLEICHEN) Wein wie der Herr am Fenster. (den samme)
(7) Er besucht DIESELBE/(DIE GLEICHE) Schule wie sie. (den samme)
([smiley: cool] Ich schäme mich DERER/FÜR DIE/WEGEN DERER/(ÜBER DIE) , DIE dieser Auffassung sind. (over dem, som) - EVTL. ENTSPRECHENDE FORM VON DERJENIGE IM HAUPTSATZ.
(9) DIE(JENIGE)/(SIE (bei nicht-restriktiver Interpretation)), deren Handtasche geklaut war, war ganz verzweifelt. (hun)
(10) SOLCHE NETTEN//SOLCH/SO NETTE Menschen sind heutzutage selten anzutreffen. (slike hyggelige)
(11) Wie kann man bloß SO (ET)WAS akzeptieren! (noe slikt)
(12) Wir konnten nicht die Namen DERER/DERJENIGEN nennen, DIE uns verraten hatten. (til dem, som)
(13) Sparsamkeit ist nicht Geiz; JENE ist eine Tugend, DIESER ist ein Laster. (förstnevnte, sistnevnte)
(14) SO EINER WIE (D)ER lässt immer alles sausen. (en slik en som han)
(15) DIES ist mein Freund. (dette) DIES(ES) Kind ist mein Freund. (dette)
(16) DIES ist nicht mein Wagen, es ist DER MEINES BRUDERS . (dette, min brors)
(17) Kennst du DEN , _DEN man aus dem brennenden Haus gerettet hat? (han, som)
(1[smiley: cool] Die Reparatur macht sich nicht VON SELBST/SELBER . (av seg selv)
(19) Er ist nicht mehr DERSELBE, DER er war. (den samme, som)
(20) DERENTWEGEN/IHRETWEGEN/FÜR DIE/(SIE) tun wir es gerne. (for hennes skyld)
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Possessivpronomen Fazit

A. Hans:
seine Vorlesungen; seinen Platz; neben seinen Bekannten (Dat. Pl.), auch möglich, aber weniger natürlich im Kontext: neben seinem Bekannten (Dat. Sg. Mask.), neben seiner Bekannten (Dat. Sg. Fem.); seines Lehrers; in dessen Vortrag; in sein Heft; auf seinem Platz; seine Hausaufgaben; seine Pensumwerke; mit seinen Kommilitonen; in seine Wohnung; seine Tante; ihre Familie; auf seinem Zimmer; mit ihren Schulfreunden; mit seinen Freunden; auf ihren Zimmern; auf ihr Examen

B. Rita:
Rita ist Studentin. Sie wohnt bei ihrer Tante; besucht sie ihre Vorlesungen; sie sucht ihren Platz; neben ihren Bekannten; versucht sie den Worten ihres Lehrers zu folgen; in seinem Vortrag in ihr Heft; sitzt sie auf ihrem Platz; ihre Hausaufgaben; ihre Pensumwerke; geht sie in die Kantine; mit ihren Kommilitonen; kehrt sie in ihre Wohnung; sie begrüBt ihre Tante und deren Familie; arbeitet sie auf ihrem Zimmer; und deren Schulfreunden; geht sie auch mit ihren Freunden; auf ihren/deren Zimmern; auf ihr Examen

B. Hans und Rita
Hans und Rita sind Studenten; sie wohnen bei ihrer Tante; besuchen sie ihre Vorlesungen; sie suchen ihre Plätze auf Sitzen neben ihren Bekannten; versuchen sie; ihres Lehrers; in seinem Vortrag in ihr Heft; sitzen sie auf ihren Plätzen; machen ihre Hausaufgaben; studieren ihre Pensumwerke; gehen sie; unterhalten sich mit ihren Kommilitonen; kehren sie in ihre Wohnung; sie begrüBen ihre Tante und deren Familie; arbeiten sie auf ihren Zimmern oder spielen; deren Schulfreunden; gehen sie auch mit ihren Freunden; besuchen sie auf ihren/deren Zimmern; auf ihr Examen

C.
(1) Meine Schwester ist zwei Jahre älter als deine/seine/ihre/Ihre (seltener auch: die dein(ig)e/die sein(ig)e etc. Diese Formen werden weiter unten nicht mehr berücksichtigt.)
(2) Mein Sohn heiBt Peter. Wie heiBt Ihrer?
(3) Dies ist sein Buch, aber jenes/das dort ist mein(e)s/ihres/Ihres //gehört mir/ihr/Ihnen.
(4) Wessen Zelt ist dies? Es ist mein(e)s/unseres //gehört mir/uns.
(5) Deine Freunde sind auch meine.
(6) Ihr Schicksal kann auch leicht unseres werden.
(7) Tu du das Deine, dann werde ich das Meine tun.
([smiley: cool] Mein Herz soll ewig dein sein (gehoben!)/ mein Herz soll ewig dir gehören.
(9) Sie kann nicht zwischen Mein und Dein unterscheiden.
(10) Zu unser aller Überraschung/Erstaunen geschah/passierte nichts.
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B. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Deutsche, evtl. mit Alternative:

(1) Vi brente de bökene som var skadet.
Wir verbrannten die(jenigen) Bücher, die beschädigt waren.
(2) Noe slikt/sånt hender ikke ofte her.
So (et)was passiert/geschieht hier nicht oft.
(3) Vi bor i samme hus.
Wir wohnen im selben/im gleichen Haus.
(4) Hun skammet seg over det hun hadde gjort. Hun var ikke fornöyd med det.
Sie schämte sich dessen/für das/wegen dessen/über das, was sie getan hatte. Sie war damit nicht zufrieden.
(5) Vi snakket om ditt og datt.
Wir redeten/sprachen über dies und das/jenes.
(6) Den der boken er skrevet av den samme forfatteren, men den er likevel ganske dårlig.
Das Buch da/dort//(Jenes Buch) ist vom selben/(gleichen) Schriftsteller geschrieben, trotzdem ist es aber ziemlich schlecht.
(7) Moren min snakket först med Rita og hennes venninne, og deretter med Peter og hans venn.
Meine Mutter sprach zuerst mit Rita und deren Freundin, und dann mit Peter und seinem/(dessen) Freund.
([smiley: cool] Vi minnes i dag dem som omkom i den tragiske ulykken.
Wir gedenken heute derer/derjenigen, die im tragischen Unfall ums Leben gekommen sind.
(9) Jeg har mange venner. En av dem, som forresten bor i Danmark, skal besöke meg snart.
Ich habe viele Freunde. Einer von ihnen, der übrigens in Dänemark wohnt, wird mich bald besuchen. (Zum Vergleich auch:) En av dem som bor i Danmark, skal besöke meg snart. Einer von denen, die in Dänemark wohnen, wird mich bald besuchen.
(10) For et grisevær! På sånne dager er det godt å kunne være innendörs.
So/solch ein Sauwetter/Scheißwetter! An solchen Tagen ist es gut/schön, zu Hause/drinnen bleiben zu können.
(11) Jeg sammenliknet huset vårt med naboens, men oppdaget ingen stor forskjell.
Ich verglich unser Haus mit dem des Nachbarn/(Nachbars), endeckte aber keinen großen Unterschied.
(12) Tallet på dem som önsker en ny regjering, stiger stadig.
Die Zahl derer/derjenigen, die eine neue Regierung wünschen, steigt ständig/andauernd.


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Heute (10.05.): PRO5 und PRO3 - so weit wir eben kommen-!
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Fazit zu PRO5
Im Folgenden wird für die Beschreibung des vorliegenden Gebrauchs auf entsprechende Beispiele in PRO4 verwiesen, sofern es dort welche gibt. Nur der Vergleich mit dem Norwegischen wird dann hier ausgeführt! (1) = PRO4 (3) und (5). Im Deutschen kann in diesem Fall "es" nicht im Satzinnern stehen, das entsprechende "det" in norwegischen Sätzen gleichen Typs kann aber auch im Satzinnern stehen. (2) = PRO4 (2), hier aber mit einem Verb, nicht mit einem Prädikativ. Im Satzinnern fällt hier "es" meistens weg, kann aber auch stehen. Das entsprechende "det" im Norw. - sofern es eine entsprechende Fügung gibt - würde auch im Satzinnern stehen. (3) Ref. Gebr., "es" in einem identifizierenden Satz (= "erweiterter anaphorischer Gebrauch". In diesem Fall kann in beiden Sprachen "es"/"det" nicht weggelassen werden. (4) = PRO4, (9). Das entsprechende "det" ist auch im Satzinnern obligatorisch, wo das deutsche "es" in diesem Fall nur fakultativ steht. (5) Ref. Gebr., vorl. Objekt für einen Gliedsatz. Im Norw. gibt es keine entsprechende Fügung mit "det" ("fortenke noen i noe" - also mit Präp.!) (6) = PRO4, (10). das entsprechende norw. "det" steht immer, auch im Passiv (vgl. PRO4, (1)), im Satzinnern. (7) = PRO4, (2). Es gibt keine entsprechende unpersönliche Wendung im Norwegischen. ([smiley: cool] = a) PRO4, (6) ("Es stellte sich heraus, dass...") Das entsprechende norw. "det" muss auch im Satzinnern stehen. b) ("... dass es ein Ausländer war, der ...") "es" in der Hervorhebungsformel (= erweiterter anaphorischer Gebrauch). Das norw. "det" kann ebensowenig wie das deutsche "es" wegfallen. (9) = PRO4, (7). Das entsprechende norw. "det" muss auch im Satzinnern stehen, das deutsche "es" darf nicht im Satzinnern stehen. (10) a) = PRO4, ([smiley: cool], aber hier mit einem Prädikativ. Das entsprechende norw. "det" muss auch im Satzinnern stehen. b) Nicht-Ref. Gebr., formales Objekt. Das entsprechende "det" im Norw. kann in dieser Wendung auch nicht wegfallen. (11) Ref. Gebr., vorl. Objekt für eine IK. Bei gewissen Verben, darunter ("sich leisten (können)") ist im Dt. "es" als vorl. Obj. relativ fest. Vergleichsweise kommt im Norw. ein "det" als vorl. Obj. seltener bzw. bei weniger Verben vor (Vgl. etwa "Jeg kan ikke unne meg å ta ferie nå" - kein vorl. "det"!). (12) Nicht-ref. Gebr., formales Subjekt bei einem Verb, das sich auf eine Sinneswahrnehmung bezieht. Das entsprechende "det" ist, wie das deutsche "es", hier nicht weglassbar.
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PRO3 Fazit (1) (6)
NB! Es gibt in der Regel auch andere Übersetzungsmöglichkeiten!
(1) Sie liebt es, einfach leben zu müssen. - *es* als vorl. Objekt einer IK, fest bei u. a. *lieben* und *hassen* .
(2) Zwar passiert es nicht oft, dass er einen Fehler macht, aber diesmal zeigte (es) sich, dass etwas verkehrt war. *es* als vorl. Subjekt eines NS, in der Regel fakultativ im Satzinnern , wie z.B. bei *sich zeigen*, bei *passieren*, *geschehen* und bei anderen Verben ähnlicher Bedeutung steht es aber in der Regel auch im Satzinnern.
(3) Gestern wurde beschlossen, die Reise auf später zu verschieben. Vgl.: Es wurde gestern beschlossen,  zu verschieben. - *es* als vorl. Subj. einer IK, in der Regel steht es auch im Satzinnern, bei passivischem Prädikat wie hier aber nicht.
(4) Wer ist da? Wir sind es. *es* in einem identifizierenden Satz. Wenn in solchen Sätzen ein Personalpronomen steht, muss dieses den Satz einleiten und das Verb damit kongruieren, *es* steht am Ende.
(5) Vielleicht ist es mein Bruder, der gerade gekommen ist. *es* in der Hervorhebungsformel (utbrytning), fest im Satzinnern.
(6) Frierst du?/Friert dich?/Ist dir kalt? Hast du Hunger?/Bist du hungrig? Ist dir übel? Graut dir/dich vor der Reise?/Graust du dich vor der Reise? Dir ist wohl nicht schwindlig? *es* als formales Subjekt bei Verben und Prädikativsätzen der körperlichen und seelischen Empfindung steht in der Regel nicht im Satzinnern. Oft gibt es auch Ausdrucksdweisen mit persönlichem Subjekt.