Dia Nr. 1
Politische Entwicklung 1848-1871:
Nach der misslungenen Revolution 1848 zunächst politische
Reaktion:
Unterdrückung demokratischer Bestrebungen, Zensur etc.
besonders in Österreich und Preussen (vgl. das preussische
Dreiklassenwahlrecht). Ausnahme waren Baden mit einem
liberal eingestellten Fürsten (Grossherzog Friedrich I.) und
die freien Reichsstädte.
Der Kampf um die Hegemonie zwischen dem Kaiserstaat
Österreich und dem expandierenden Preussen setzte fort
und führte schliesslich zum Krieg 1866 und zur Bildung
des Norddeutschen Bundes unter Preussens Führung
(vorher, 1864, hatten die beiden gemeinsam Krieg gegen
Dänemark geführt).
1862: Bismarck Ministerpräsident in Preussen
1864: Krieg gegen Dänemark über die Schleswig-
Holstein-Frage (diese Länder waren Herzogtümer des
dänischen Königs, die Bevölkerung war aber zum grossen
Teil deutschsprachig)
1866: Krieg Preussen - Österreich, Bildung des
Norddeutschen Bundes
(alle deutschen Länder nördlich des Mains)
1870: Bismarcks geschickte politische Schachzüge führen
dazu, dass Frankreich Preussen den Krieg erklärt.
Da eine französische Invasion unweigerlich über die süd-
deutschen Staaten verlaufen muss, sehen diese sich ge-
zwungen, sich mit Preussen gegen Frankreich zu verbünden.
Frankreich unterliegt, und Bismarck nützt die Gelegenheit
zu einer Vereinigung Deutschlands (ausser Österreich).
Im Spiegelsaal von Versailles wird der preussische König
zum deutschen Kaiser ausgerufen (Wilhelm I.)
Dia Nr. 2
Bemerke die folgenden Ausdrücke:
S.56:
sich zu entwickeln aus/zu/ ...
etwas zu schliessen aus ...
der Glaube an (vgl. 'zu glauben an') + Akk.
jemanden tragen helfen (ohne zu, vgl R. Seite 223)
S. 57:
zu erscheinen (hier von Gedrucktem: herausgegeben
werden)
zu leiden an + Dat. (an einer Krankheit)
etwas zu kennzeichnen (abgeleitetes Verb)
S. 62:
etwas (einer Sache, Dativ) zu widerstehen
(NB! -i-, nicht -ie-)
sich zu vermehren
nach etwas (einer Sache) verlangen
etwas (einer Sache) ausgesetzt zu sein
jmdm. (den Völkern) den Frieden zu bewahren
Dia Nr. 3
Übersetze ins Deutsche:
1. Dette (levende)vesenet har utviklet seg av en enklere
form.
2. Av det kan vi slutte at de dyktigste overlever.
3. Eg trur på deg, og du trur på meg, ikkje sant?
4. Vi hjelpte henne med å bera.
5. Romanen kom ut i 1902.
6. Legen led selv av en uhelbredelig sykdom.
7. Naturalismen kjennetegnes av svært realistiske
skildringer.
8. Eg kunne ikkje stå i mot sjarmen hans.
9. Vil den norske bevolkningen øke etter århundreskiftet?
10. Om vinteren er vi utsette for snø og kulde,
om sommaren for sol og regn.
Dia Nr. 4
Fragen zum Kap. 20:
1. Welche Rolle spielte gegen Ende des 19. Jhds. die
Wissenschaft?
2. Was meinte man jetzt aus der Lehre Darwins über den
Menschen schliessen zu können?
3. Was behauptete Karl Marx im Hinblick auf die Religion?
4. Woran glaubten nun diejenigen, die nicht mehr an Gott
glaubten?
5. Wozu führte Deutschlands Sieg über Frankreich?
6. Was versteckte sich aber hinter der glänzenden Fassade?
7. Was verstehen wir unter dem Begriff "Naturalismus"?
8. Was unterscheidet den Helden in Hauptmanns Drama
"Die Weber" von den Helden in den Dramen der Klassik?
9. Wofür ist Käthe Kollwitz besonders bekannt?
10. War Nietsche glücklich, als er erkannte,
dass der Nihilismus vor der Tür stehe?
Dia Nr. 5
Fragen zum Kap. 22:
1. Wie war das Verhältnis zwischen den europäischen
Völkern am Anfang des 20. Jahrhunderts?
2. Worin bestand der europäische Imperialismus?
3. Was geschah in Europa auf dem militärischen Gebiet?
4. Warum war Bismarck so sehr an Freundschft mit
dem russischen Zaren interessiert?
5. Warum führte die Politik Kaiser Wilhelms
zur Zerstörung der Sicherheit?
6. Warum konnte ein Konflikt auf dem Balkan
einen Krieg in ganz Europa auslösen?
7. Und wie kam es dazu, dass dieser Krieg zum
"Weltkrieg" wurde?
Dia Nr. 6
A. Gebe die Singularform (mit Artikel) der folgenden
Substantive an und bilde damit einen kleinen Satz
(Beispiel: das Fahrrad - Ich kaufe mir ein neues Fahrrad):
Flugzeuge, Lokomotiven, Elektrogeräte, Computer, Teile,
Sitze, Funktionen, Batterien, Reifen, Standorte, Rohstoffe,
Kanäle, Verdichtungsräume.
B. Gebe die Pluralform der folgenden Substantive
an und bilde damit einen Satz:
Spielzeug, Karosserie, Motor, Fahrwerk, Endkontrolle,
Export, Fluss.
C. Gebe die Infinitivform der folgenden Verben an:
zusammengebaut, lackiert, eingebaut, hergestellt.
D. Übersetze ins Deutsche:
å bygge sammen bildeler til et kjøretøy, å tørka eit nylakkert
karosseri, å bygge inn et sete, å byggja motoren og under-
stellet inn i karosseriet, å kontrollere en funksjon, å frem-
stille et bilbatteri, å reparera eit (bil)dekk, å behøve
litt kull, å importera ei mengde jernmalm, å ha (en)
forbindelse til en kanal, å ha nok arbeidskraft.
Dia Nr. 7
E. Fragen ( a) zur Karte S. 40):
1. Wo befinden sich die drei größten Verdichtungsräume in
Deutschland?
2. Welche Flüsse in Deutschland sind schiffbar?
3. Wo werden in Deutschland Schiffe gebaut?
4. Gibt es auch in den "neuen Ländern" im Osten Auto-
industrie?
5. Wo gibt es die stärkste Konzentration von Hüttenwerken?
6. Was für Industriezweige gibt es in Hamburg?
b) zum Text S. 41:
1. Welches von den Indutrieprodukten im ersten Ab-
schnitt ist weitgehend durch ein anderes ersetzt worden?
2. Aus welchem Material wird eine Autokarosserie gebaut?
3. Wo werden Karosserien lackiert?
4. Und wohin kommt die Karosserie nach der Lackierung?
5. Was tut man in der Fertigmontage?
6. Und was wird in der Endmontage getan?
7. Wo werden alle Funktionen kontrolliert?
8. Werden auch die Scheinwerfer in der Autofabrik her-
gestellt?
9. Wie viele Sitze (Sitzplätze) hat normalerweise ein Pkw?
10. Warum braucht man mehr als 4 Reifen für ein Auto?
11. Warum müssen Autofahrer eine Tankstelle aufsuchen?
12. Hat Deutschland viele Rohstoffe?
13. Was für Rohstoffe braucht die chemische Industrie?
Und die Textilindustrie?
14. Über was für Verkehrswege werden Rohstoffe und
fertige Produkte transportiert?
15. Welcher Produktionsfaktor ist, neben Rohstoffen und
Transportmöglichkeiten, für die Industrie sehr wichtig?
Dia Nr. 8
A. Gebe die Singularform (mit Artikel) der folgenden
Substantive an und bilde einen kleinen Satz damit:
Büros, Geschäften, U-Bahn-Stationen, Fernseher,
Kraftwerke, Stromleitungen, Energieträger, Flüsse,
Vorkommen, Brennstoffe, Nachteile, Gefahren.
B. Gebe die Pluralform der folgenden Substantive
an und bilde damit einen Satz:
die Nacht, der Winter, der Hauptbahnhof, die Heizung,
die Sekunde, das Verbundnetz, die Energie, das Flusstal.
C. Im vorliegenden Text gibt es viele Abstrakta
wie etwa "Hochspannung" und Stoffnamen wie "Kohle".
Was haben diese Wörter grammatisch gemeinsam?
Einige können aber auch neben der abstrakten eine
konkrete Bedeutung haben. Was dann?
Diskutiere unter diesem Gesichtspunkt die folgenden
Beispiele:
der Strom, die Sekundenschnelle, die Zusammenarbeit, die
Wasserkraft, das Wasser, das Gefälle, die Kohle, das
Erdöl,
das Erdgas, der Brennstoff, das Benzin, die Abgase, die
Abfälle, die Asche, der Verbrauch, das Uran, die Umwelt,
die
Technik.
Dia Nr. 9
D. Fragen a) zum Text S. 39:
1. Warum braucht die Stadt am Abend mehr elektrischen
Strom als am Tage?
2. Was passiert, wenn es eine Störung gibt und der Strom
plötzlich ausfallt?
3. Wie hoch ist die Spannung in den wichtigsten Strom-
leitungen?
4. Dauert es lange, bis man durch das Verbundnetz Strom
von den Nachbarn bekommt?
5. Was ist der Vorteil des Energieträgers Wasserkraft?
Und der Nachteil?
6. Mit welchem Energieträger wird in Deutschland der
Grossteil der elektrischen Energie erzeugt?
7. Welche Rolle spielen Erdöl und Erdgas in diesem
Zusdammenhang?
8. Und welche Rolle spielt die Kern- oder Atomenergie?
Vorteile und Nachteile?
9. Welcher Energieträger belastet die Umwelt am meisten?
b) zur Karte S. 38:
1. Wo gibt es die meisten Steinkohlekraftwerke in
Deutschland?
Und solche, die Braunkohle benutzen?
2. Wo findet man fiele Laufwasserkraftwerke?
Gibt es auch viele Pumpspeicherkraftwerke?
3. Gibt es im Osten ebenso viele Kernkraftwerke wie im
Westen?
4. Wo gibt es Vorkommen an a) Erdöl? b) Erdgas?
5. Sind die Vorkommen an Erdgas gross genug,
um den Eigenen Bedarf zu decken?
Dia Nr. 10
Bedeutungswandel - Veränderung der Sache:
Hammer ('Felsen', 'Stein') > Hammer (Werkzeug)
Buche (der Baum) > Buch ('Schreibtafel aus Buchenholz')
> Buch (aus Papier)
Fräulein ('unverheiratete adelige Dame')
> Fräulein ('unverheiratete Frau)
Kappe ('Mantel mit Kapuze') > Kappe ('Mantel')
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