Du folgst den letzten Metern Weges zum Gipfel des Morgensternes. Das gibt es doch nicht ! Der Aprikosenduft hatte ihre Ankunft in diesem Jahre schon verraten. Seichtes Gelb prangt da aus dem Boden. Die Frühlingsschlüsselblume ist zurück. Nachdem Du Dich einen Augenblick lang an ihnen satt gesehen hast, setzt Du Deinen Weg fort. Vielleicht bietet dieser Wald ja noch weitere Orte mit Blüten dieser Sorte. Vor Dir siehst Du eine große Lichtung, an deren Eingang eine Hütte steht. Sie ist ca. drei Meter hoch, vier Meter breit und ebenso tief. Ihr Dach läuft spitz zu. Ein wenig Schneematsch tropft noch vom Reeddach. Auf der grünen Wiese erheben sich durch das Bisschen verbliebenen Schnees die ersten Stengel des Löwenzahns, den man auch Pusteblume im Endstadium nennt. Eine Krähe krächzt, als Du auf den Platz trittst, und schwingt sich in die Lüfte davon. Die Wipfel der Bäume wogen im Wind. Das Rauschen wird Dir ein wenig unheimlich. Du kannst von hier aus den Dr. Jacobi-Weg nehmen oder Dich direkt zur Hundewiese begeben.