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Archivpädagogik im Netzwerk Archiv-Bibliothek-Museum
Vortrag auf der Europäischen Archivtagung in Bocholt, 20. Juni 2003
Frank Meyer
Oslo University College
Ich möchte Ihnen im folgenden und in aller Kürze einen Eindruck vom aktuellen Status und von den Perspektiven der archivpädagogischen Arbeit in Norwegen vermitteln. Hierzu will ich erstens kurz das wichtigste einschlägige norwegischsprachige Angebot im Internett, die sogenannte Digitalschule, vorstellen, und zweitens auf eine politische Reform eingehen, von der ich mir bedeutende positive Auswirkungen für die schulgerichtete Arbeit der norwegischen Archive erwarte. In Anspielung auf die hier bisher geführten Diskussionen könnte der Vortrag vielleicht auch einen anderen Titel tragen, nämlich "Vom Nutzen und Nachteil des Zentralstaates für die Archive".
Zum Status Quo der archivpädagogischen Arbeit in Norwegen
Zunächst zum Status quo. In Norwegen, wie in anderen Ländern, gibt es eine ganze Reihe hervorragender schulorientierter Angebote. Es handelt sich um Ausstellungen, Schulklassenführungen, den Tag der Archive, Quellenpublikationen und Internettseiten. Vielfach haben die kommunalen und regionalen Archive bei der Entwicklung dieser schulgerichteten Angebote eine Vorreiterrolle gespielt.
Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit jedoch nicht auf diese kommunalen und regionalen Angebote lenken, sondern zu Ihnen über die Internettseite sprechen, bei der es sich meines Erachtens um die wichtigste einschlägige Adresse in Bezug auf die Archivpädagogik oder die historische Bildungsarbeit handelt. Es dreht sich hier um die so genannte Digitalschule (Digitalskolen - http://www.hist.uib.no/digitalskolen/). Die redaktionelle Verantwortung für diese Seite liegt beim Historischen Institut der Universität Bergen (Bergen ist die zweitgrösste norwegische Stadt und liegt an der Westküste des Landes). Hier finden sich - und ich bitte Sie um Entschuldigung für eventuelle terminologische Fehler - zehn fertig geschnürte Lehrpakete für Schüler und Schülerinnen der Grundschule (1.-10. Klasse) und weitere sechs für die der weiterführenden Einheitsschule (11.-13. Klasse). Weiterhin finden Schülerinnen und Schüler hier zwei Pakete, mithilfe derer sie Quellenkritik verstehen und praktizieren lernen können. Alle anderen Pakete enthalten aber natürlich auch Fragestellungen zur historischen Arbeit mit Quellen (Quellenkritik) und sind auf Gruppenarbeit und Projektarbeit zugeschnitten. Darüber hinaus stehen eine allgemeine Einführung in den Gebrauch der Seite sowie ein Lehrerpaket zur Verfügung.
Die Lehrpakete haben in der Regel ihren Ausgang in digitalisierten, quantitativen Quellen (Volkszählungen, Zensus) und präsentieren diese im Kontext der norwegischen Nationalgeschichte. Diese digitalisierten Quellen finden sich im so genannten Digitalarchiv (Digitalarkivet), das gemeinsam von der Universität Bergen und dem Staatsarchiv in Bergen (Statsarkivet i Bergen) betrieben wird.
Die Digitalschule ist rund um die Uhr geöffnet, kann unentgeltlich benutzt werden und ist gut besucht. Im Jahr 1999 zählte die Internettseite 3.700 Besuchende, 3.900 im Jahr 2000, 11.115 im Jahr 2001 und mehr als 12.000 bis Mitte des Jahres 2002. Dies sind leider die neuesten vorliegenden Zahlen. Nichts deutet jedoch auf eine Trendwende hin. Anfang diesen Jahres (2003) haben schätzungsweise 42.000 Interessierte der Digitalschule einen Besuch abgestattet. In der Regel kommen die Besuchenden zur Arbeitszeit, und die Besucherzahlen sacken an Wochenenden und Feiertagen nach unten ab. Das gleiche gilt für die Schulferien. Zusammen mit den gut besuchten Diskussionsräumen deuten die genannten Zahlen darauf hin, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt und die Seite als geeignetes pädagogisches Angebot akzeptiert und zu nutzen weiss.
Die Internettseite verfolgt über das Primärziel, historische Bildungsarbeit zu leisten, drei weitergehende, allgemeinere pädagogische Ziele: Erstens gilt es, Schülern und Schülerinnen ein sinnvolles Angebot für die Arbeit an und mit Computern zu geben. Zweitens sollen sie sich in der Quellenkritik üben, was insbesondere im Informationszeitalter mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Drittens gilt es, insbesondere Schülerinnen - also Mädchen und junge Frauen - für das Internett zu erwärmen.
Neben der Digitalschule gibt es wie gesagt auch zahlreiche kommunale und regionale Archive mit guten archivpädagogischen Angeboten. Der Auf- und Ausbau der einzelnen Angebote erfolgte auf lokale oder regionale Initiative und folgte demgemäss keiner übergeordneten Systematik. So ist auch zu erklären, dass wir zurzeit auch keine Übersicht über die bestehenden archivpädagogischen Angebote besitzen. Die Internettangebote sind mit öffentlichen Mitteln, jedoch ohne öffentlichen Plan aufgebaut worden. Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte sind bedeutende Summen in solche Projekte geflossen, ohne dass sich die öffentlichen Geldgeber systematisch Gedanken zum Übertragungswert der einzelnen Projekte gemacht hätten. Und damit wären wir bei den Mängeln des archivpädagogischen Feldes in Norwegen.
Was der oder die archivpädagogisch Interessierte bislang nämlich nicht finden konnte und kann, sind übergeordnete Perspektiven, wie zum Beispiel theoretische Beschäftigungen mit der Archivpädagogik, systematische Informationen zum archivpädagogischen Angebot, Stipendien- oder Förderungsprogramme. Ein interessanter Beleg hierfür ist ein im vergangenen Jahr veröffentlichtes Strategiedokument zur Kommunikationsstrategie des Reichsarchives und der Staatsarchive, das weder Archipädagogik als Tätigkeitsfeld noch Schüler und Schule als Zielgruppe bzw. Zielinstitution nennt.
Soweit der Status quo. Nun zu den Zukunftsperspektiven.
Die Zukunftsperspektiven der Archivpädagogik in Norwegen
In dieser Lage eröffnet die am 1.1.2003 erfolgte Gründung einer neuen zentralstaatlichen Institution, nämlich Statens senter for utvikling av arkiv, bibliotek og museum (was soviel bedeutet wie Amt zur Entwicklung und Förderung von Archiv, Bibliothek und Museum) eine historische Chance. Diese Institution heisst abgekürzt und auf Norwegisch ABMU (ABM-utvikling), und ich werde dieses Kürzel im Folgenden verwenden.
Erlauben Sie mir bitte an dieser Stelle, einen kulturpolitisch wichtigen Unterschied zwischen Deutschland und Norwegen aufzuzeigen. In beiden Ländern ist Kulturpolitik in den Städten und Gemeinden verankert. Im Gegensatz zur föderalistischen Bundesrepublik, wo die übergeordnete Kulturpolitik Sache der Länder ist, wird Kulturpolitik in Norwegen in der Hauptstadt Oslo gemacht. Ein ganz offensichtlicher Vorteil für die Gestaltung achivpädagogischer Massnahmen liegt in der Existenz einheitlicher landesweiter Lehrpläne. Die Entwicklung schulgerichter Angebote kann also viel einheitlicher vor sich gehen als dies in föderalistischen Staaten möglich ist. Der Zentralismus eröffnet also spezifische Chancen, und als eine solche interpretiere ich auch die Gründung von ABMU.
Die Idee, eine die drei Sektoren Archiv-Bibliothek-Museum übergreifende Institution zu errichten, kommt eigentlich aus Grossbritannien. Wie Ihnen wahrscheinlich bekannt ist (und wie unsere Kollegin Catherine Hammond bereits erläutert hat), wurde vor drei Jahren Resource: The Council for Museums, Archives and Libraries gegründet. Der eigentliche Grund für die Errichtung von ABMU ist darin zu sehen, dass die norwegischen Museen im Laufe der letzten Jahrzehnte zunehmend an Handlungsspielraum und Bedeutung verloren, je mehr die öffentlichen Träger (vor allem die Städte und Gemeinden) sie als Sanierungsposten der öffentlichen Haushalte betrachteten. Hier war eine Reform dringend geboten, um mehr Kosteneffektivität zu gewährleisten. Zwei weitere wichtige Ursachen für die Gründung von ABMU kann man in der gegenwärtigen Revolution der drei Sektoren durch die Informationstechnologie sowie den gesellschaftlich notwendigen Übergang zum Konzept des lebenslangen Lernens sehen.
Sowohl Resource als auch ABMU wurden durch Zusammenlegung bereits existierender Organe - und ich will gleich hinzulegen: nicht archivfachlicher - Organe geschaffen. In Grossbritannien handelte es sich um eine Fusion der Museums and Galleries Commission und der Library and Information Commission, während in Norwegen die staatlichen Behörden zur Förderung und Entwicklung der Museen (Norsk Museumsutvikling) sowie die beiden staatlichen Behörden, die mit der Aufsicht und Förderung der Fachbibliotheken und kommunalen Bibliotheken beauftragt sind, verschmolzen. Während Resource einen Stab von 70 Personen hat, zählt der Stab von ABMU knapp 60 Mitarbeiter. Nur zwei dieser 60 sind archivfachlich qualifiziert, ähnlich sieht es in Grossbritannien aus.
Ganz allgemein arbeitet ABMU für die Entwicklung und Verbesserung der demokratischen Grundwerte. Die Institution soll so für die Förderung und Verbesserung von Bildung und Unterricht eintreten, Kreativität, kritische Reflektion und schöpferisch Einsicht stimulieren, zwischenmenschliche Kommunikation verbessern, den gesellschaftlichen Dialog sowie soziales und demokratisches Engagement fördern. Weiterhin soll das Organ gute Voraussetzungen für Erlebnisse und Kreativität schaffen sowie den Zugang zu juristischer, administrativer und kultureller Dokumentation sichern und erleichtern.
Vergleicht man das britische Modell und seine norwegische Variante, ist es wohl berechtigt zu sagen, dass ABMUs Konzeption sowohl intersektorielle als auch intrasektorielle Aufgaben vorsieht, während sich Resource in viel stärkerem Masse auf die intersektoriellen Herausforderungen konzentriert (und dementsprechend kritisert worden ist). An welche Tätigkeitsbereiche lässt sich hierbei denken? Als intersektorielle Tätigkeit kann man beispielsweise verstehen, dass ABMU zukünftig dazu beitragen kann, einheitliche sektorübergreifende Kriterien für die Beschreibung von Fotografien und technische Systeme für die Verzeichnung und Nutzbarmachung von Fotoarchiven zu entwickeln. Intrasektoriell kann ABMU sich zum Beispiel der Verbesserung von Aus- und Fortbildungsangeboten für Archivare widmen.
ABMU kann sowohl eine aktive als auch eine passive Rolle einnehmen. Die Institution kann selbst Projekte initiieren oder aber auf von Archiven, Bibliotheken und Museen eingebrachte Projektvorschläge reagieren. Wie sich die Tätigkeiten von ABMU entwickeln werden, wird die Zeit zeigen. Was sich heute, ein halbes Jahr nach der Gründung, zu den Aktivitäten der Institution sagen lässt, ist Folgendes. ABMU verwaltet und vergibt Förderungsmittel, die teils der intrasektoriellen Zusammenarbeit (also in unserem Fall der Kooperation verschiedener Archivinstitutionen), teils der intersektoriellen Zusammenarbeit (also zwischen Archiven, Bibliotheken und Museen) gewidmet sind. Für 2003 verfügt ABMU über Projektmittel in Höhe von 13,7 Millionen norwegischen Kronen, das heisst 1,65 Millionen Euro. In erster Linie sind diese Mittel der Entwicklung von Pilotprojekten und Massnahmen mit hohem Verallgemeinerungs- und Übertragungswert zugedacht. Das Norwegische Reichsarchiv ist unter den Bewerbern um die Förderungsmittel mit einem Projekt vertreten, das auf die Entwicklung einer Methodik für die Vermittlung von (archivalischem) Kulturgut im Internett abzielt. Die Methodik soll anderen Kulturinstitutionen helfen, nicht jedesmal aufs Neue das Rad erfinden zu müssen, wenn sie ihre Kulturgüter übers Internett vermitteln wollen. Darüber hinaus beabsichtigt das Reichsarchiv mithilfe dieses Projektes, interne Kompetenzen in bezug auf Internettpädagogik aufzubauen und zu entwickeln.
Weiterhin verwaltet die Institution Förderungs- und Stipendienmittel, die der schulgerichteten Arbeit von Archiven, Bibliotheken und Museen vorbehalten sind (Den kulturelle skolesekken - Der kulturelle Tornister). Der kulturelle Tornister ist ein vom norwegischen Ministerium für Kirche und Kultur ins Leben gerufenes Program, das darauf abzielt, Kunst und Kultur im weitesten Sinne in die Schulen zu tragen. Adressaten des Programms sind Kulturinstitutionen - wie zum Beispiel Archive -, die schulgerichtete Projekte durchführen wollen. Kürzlich wurden von ABMU 24 Millionen Kronen, das heisst umgerechnet fast 3 Millionen Euro, ausgeschrieben, von denen 3 Millionen, das heisst 360 000,- Euro, der Vermittlung von Kulturerbe aus Museen und Archiven vorbehalten sind. Höchste Priorität wird Projekten eingeräumt, die ein hohes innovatives Potential haben und die eine grosse Breitenwirkung erwarten lassen.
Lassen Sie mich bitte zum Schluss vor einem möglichen Trugschluss warnen. Die von ABMU verwalteten Mittel werden kaum dazu beitragen, Stellen für Archivpädagogen in Norwegen zu schaffen. Es ist demgegenüber zu erwarten, dass Förderungsmittel für strukturelle Massnahmen bereitgestellt werden, in erster Linie für die Entwicklung von archivpädagogisch innovativen websides und verallgemeinerbaren archivpädagogischen Konzepten im Internett. Es wird jedoch nach wie vor den einzelnen Lehrerinnen und Lehrern überlassen bleiben, diese Konzepte in den Unterricht einzubringen. Das Internett wird es Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern erheblich erleichtern, die existierenden Hemmschwellen bei der Benutzung von Archivalien zu überschreiten. Die offensichtliche Begrenzung des Internett liegt darin, dass es Schülern und Schülerinnen die singuläre Erlebnisdimension von Authentizität, Originalität, Unverfälschtheit, Dauerhaftigkeit und damit historisch-gesellschaftlicherWahrheit nicht vermitteln kann. Diese Erlebnisdimension ist nur um den Preis des direkten Kontaktes mit der Quelle im Archiv zu haben.
Nachwort 2005
Seit der oben stehende Vortrag gehalten wurde, sind fast zwei Jahre vergangen, und es lassen sich in aller Kürze einige – zugegebenermassen enttäuschte - Bemerkungen zu den seitherigen Entwicklungen in Norwegen machen.
Die wichtigste generelle Weichenstellung, von der ich hier berichten möchte, ist, dass ABMU, was die archivpädagogische Arbeit anbelangt, auf Konkurrenz und nicht auf Kooperation mit dem Reichsarchiv gesetzt hat. So wurden vom Reichsarchiv beantragte einschlägige Projekte, die die genannten Kriterien Intersektorialität und Innovations- und Übertragungswert offensichtlich erfüllten, abschlägig behandelt. Stattdessen wurden die ausgeschriebenen Mittel nach dem Giesskannenprinzip an kleinere Archivinstitutionen verteilt. Bitte missverstehen sie mich hier nicht, etwa, dass ich mich dagegen ausspräche, kleineren Institutionen Projekte zu bewilligen. Jedoch scheint es mir sinnvoll, dass grössere und kleinere Instituionen gemeinsame Projekte entwickeln, durchführen und evaluieren, so dass sich auch logistische Lerneffekte ergeben. Eine wichtige Frage ist zum Beispiel, welche Rollenverteilung zwischen grossen und kleineren Institutionen bei der Entwicklung archivpädagogischer Angebote zweckmässig ist. Ist es zum Beispiel sinnvoll für kleinere Institutionen, Software für die Präsentation im Internet zu entwickeln? Welche Alternativen gibt es innerhalb der Internettpädagogik und welche empfiehlt es sich in Gebrauch zu nehmen? Lohnt es sich, einen archivpädagogischen Beratungsdienst am Reichsarchiv oder einer anderen Institution einzurichten, die Interessenten mit Rat und Tat beistehen kann?
Es folgt der Logik des Giesskannenprinzips, dass es sich bei den Bewilligungen an die kleineren Institutionen weitestgehend um Teilbewilligungen handelt, so dass fraglich ist, ob die beantragten Projekte überhaupt sinnvoll durchgeführt werden können. Um die Mittel flächendeckend verteilen zu können, hat ABMU auch beide Augen zugedrückt, wo es um die Einhaltung der genannten Kriterien geht. Selten sind mehr als eine Organisation oder Institution in die Entwicklung archivpädagogischer Projekte eingebunden, und der Übertragungswert der Einzelprojekte ist eher fraglich. Ich muss hier den wichtigen Vorbehalt machen, dass mir eine befriedigende Einsicht in die Bewilligungspolitik aufgrund der schlampigen Informationspolitikk ABMUs nicht möglich ist. So fehlen auf ABMUs Internetseite Informationen über die Art der Projekte und worin ihr Übertragungswert liegen soll. Angaben beschränken sich in der Regel auf den Projekttitel und den bewilligten Betrag. Es fehlen auch Angaben dazu, ob es sich um Sach- oder Personalmittel handelt. Wo hier Synergieeffekte entstehen sollen, wenn grundlegende Informationen zurückgehalten werden, ist vollkommen unverständlich.
Natürlich kann man dies damit verstehend erklären, dass sich hier eine neue Reichsinstitution neben einer Älteren profilieren will, und dabei um die Gunst der kleineren Institutionen buhlt. Hierunter leidet jedoch selbstverständlich die gesamte Archivarbeit von ABMU. Von den genannten Synergieeffekten ist man weit entfernt. Bei der hohen Konzentration von fachlichen Kompetenzen ist es meines Erachtens einfach unmöglich, dass Reichsarchiv in archivpädagogischen Fragen zu umgehen. In den vergangenen zwei Jahren hat sich, im Gegensatz zu dem oben gesagten, nicht erwiesen dass die Gründung von ABMU ein Glücksfall für die Archivpädagogik ist.Kurzbiographie
Frank Meyer, geb. 1964 in Liesborn in Westfalen, dr. phil. 1997, dr. art. 2001, studierte Geschichtswissenschaft, Sosiologie und Skandinavistik in Bochum, Göttingen und Oslo. Zu langjähriger Forschung hielt er sich in Kopenhagen und Stockholm auf. Von 2001 bis 2003 war er im Norwegischen Reichsarchiv tätig, zuletzt als Direktor der Abteilung für privates Schriftgut, das heisst Nachlässe, Schriftgut von Organisationen, Parteien, Institutionen und Unternehmen. Seit Februar 2003 ist Frank Meyer Professor für multikulturelle Studien an der Fachhochschule Oslo (Oslo University College).
Oppdatert: 27. oktober 2006
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